GT Tours logo
Die ultimative Georgien-Reiseroute: 8 Tage im Kaukasus

Die ultimative Georgien-Reiseroute: 8 Tage im Kaukasus

GT Tours Team··13 min read

Die ultimative Georgien-Reiseroute: 8 Tage im Kaukasus

Georgien — das Land zwischen Europa und Asien im Kaukasus, nicht der US-Bundesstaat — ist eines der am meisten unterschätzten Reiseziele der Welt. Eine 8.000 Jahre alte Weintradition, dramatische Berglandschaften, eine Esskultur, die es mit Italien aufnehmen kann, und Preise, bei denen selbst Südostasien teuer wirkt. Acht Tage sind der ideale Zeitraum: genug, um die Highlights zu erleben, ohne zu hetzen — kurz genug für ein normales Urlaubsfenster.

Diese Georgien-Reiseroute führt Sie von den Kopfsteinpflasterstraßen Tbilisis zu den schneebedeckten Gipfeln des Kazbegi, durch Höhlenstädte, die älter sind als das Christentum, vorbei an Relikten der Sowjetzeit und tief in die Weinberge Kachetiens. Wir sind diese Route dutzende Male gefahren. Hier erfahren Sie genau, wie es geht.

Warum 8 Tage die perfekte Reisedauer sind

Man kann Georgien in 5 Tagen machen. Man wird es bereuen. Zwei Wochen wären luxuriös, sind aber nicht immer realistisch. Acht Tage sind der perfekte Kompromiss:

  • 3 verschiedene Regionen (Hauptstadt, Berge, Weinland) ohne unnötiges Hin- und Herfahren
  • Keine Fahrtage über 6 Stunden — die längste Strecke dauert etwa 4 Stunden
  • Eingebauter Freiraum — Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen, einen ungeplanten Abstecher, eine zweite Flasche Wein
  • Wochenende zu Wochenende — Samstag ankommen, den folgenden Samstag abreisen

Die Route bildet eine Rundfahrt ab Tbilisi mit insgesamt rund 1.200 km.

Tag-für-Tag-Programm

Tag 1: Ankunft in Tbilisi

Schwerpunkt: Altstadt, Schwefelbäder, Orientierung

Sie landen am internationalen Flughafen Tbilisi (TBS). Das Stadtzentrum ist 20 Minuten per Taxi entfernt (15–20 GEL / ca. 5 € mit der Bolt-App — lassen Sie sich nicht von Taxitreibern am Flughafen überhöhte Preise andrehen).

Nachmittag: Gepäck abstellen und losgehen. Tbilisis Altstadt ist kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden. Starten Sie am Meidanplatz (dem zentralen Knotenpunkt), schlendern Sie durch die engen Gassen von Abanotubani (dem Bäderviertel) und steigen Sie zur Narikala-Festung hinauf für ein Panorama über die ganze Stadt. Nehmen Sie die Seilbahn, wenn die Beine streiken — 2,50 GEL pro Fahrt.

Abend: Buchen Sie ein Privatraum im Chreli Abano oder Royal Bath House für ein authentisches Schwefelbad-Erlebnis (40–80 GEL für einen Privatraum, 1 Stunde). Das heiße Mineralwasser riecht nach faulen Eiern und fühlt sich himmlisch an. Danach Abendessen im Café Littera (gehobene georgische Küche, Reservierung empfohlen) oder im Shavi Lomi (modern-georgisch, lockerer).

lightbulb

Laden Sie die Bolt-App vor der Landung herunter — sie funktioniert wie Uber und ist in Georgien der Standard. Deutlich günstiger als mit Taxifahrern zu verhandeln.

Übernachtung: Altstadt Tbilisi. Budget: Hostels ab 7 €/Nacht. Mittelklasse: Boutique-Hotels 35–70 €. Gehoben: Rooms Hotel Tbilisi ca. 130 €. Mehr dazu in unserem Guide Wo man in Tbilisi übernachtet.


Tag 2: Tbilisi entdecken

Schwerpunkt: Märkte, Museen, Street Art, Essen

Morgens: Besuchen Sie früh den Dezerter-Basar (den Hauptmarkt der Stadt). Berge von Gewürzen, Tschurtschchela (Walnuss-Trauben-Konfekt), Käse — hier kaufen die Einheimischen ein. Besorgen Sie Trockenfrüchte und Gewürze als Mitbringsel. Dann weiter zum Nationalmuseum (Georgisches Kunstmuseum oder Historisches Museum an der Rustaweli-Avenue, je nach Interesse).

Mittags: Mittagessen im Machakhela — solide, schnörkellose georgische Küche. Bestellen Sie Chinkali (Teigtaschen mit Fleischbrühe — mit den Händen essen, oben anbeißen, Brühe schlürfen, Fleisch essen, den Knoten liegen lassen), Chatschapuri (Käsebrot) und Pchali (Walnuss-Gemüse-Paste). Budget: 20–30 GEL pro Person inklusive Getränke.

Nachmittag: Überqueren Sie die Friedensbrücke zum Rike-Park. Erkunden Sie die Street-Art-Szene im Fabrika-Viertel — die ehemalige sowjetische Nähfabrik ist heute Hostel, Bar und Co-Working-Space in einem und allein schon einen Besuch wert. Für zeitgenössische Kunst: die MOMA Tbilisi-Galerie ist eine Stunde wert.

Abend: Weinbar-Tour. Starten Sie im Vino Underground (ausschließlich Naturweine, das Epizentrum der georgischen Qvevri-Wein-Renaissance) und lassen Sie sich treiben. Tbilisi hat ein hervorragendes Nachtleben — von Jazzclubs bis Techno im Bassiani (am Wochenende).

Übernachtung: Tbilisi (gleiches Hotel).


Tag 3: Tbilisi → Kazbegi (Stepanzminda)

Fahrzeit: ca. 3 Stunden über die Georgische Heerstraße (eine der landschaftlich schönsten Straßen der Welt)

Morgens: Aufbruch aus Tbilisi gegen 9 Uhr. Die Georgische Heerstraße führt nordwärts durch immer dramatischere Landschaften. Halt an der Ananuri-Festung (1 Stunde von Tbilisi) — eine mittelalterliche Burganlage über dem Aragwi-Fluss. Fotogen und kostenlos.

Weiter nördlich am Schinwali-Stausee vorbei (türkisfarbenes Wasser, Fotostopp lohnt sich) und durch den Skiort Gudauri (2.196 m). Im Winter ist das Georgiens bestes Skigebiet mit überraschend guten Pisten.

Nachmittag: Ankunft in Stepanzminda (allgemein als Kazbegi bekannt). Einchecken in der Pension, Mittagessen, dann Wanderung oder Fahrt zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche — die ikonische Steinkirche auf 2.170 m mit dem Kazbek (5.054 m) im Hintergrund. Die Wanderung dauert etwa 1,5 Stunden; ein 4x4-Taxi kostet 60–80 GEL hin und zurück.

info

Die Wanderung zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche ist moderat, aber steil. Starten Sie früh, wenn Sie wandern — nachmittags verdecken Wolken oft den Kazbek. Morgens ist das beste Fotolicht.

Abend: Abendessen in der Pension (die meisten bieten Halbpension an) oder im Rooms Kazbegi — selbst wenn Sie nicht dort übernachten, hat das Restaurant atemberaubende Bergblicke und gutes Essen.

Übernachtung: Stepanzminda. Pensionen 20–45 € inkl. Frühstück/Abendessen. Rooms Kazbegi: ca. 110 €.


Tag 4: Kazbegi → Mzcheta → Gori

Fahrzeit: ca. 4 Stunden gesamt (mit Stopps)

Morgens: Bei klarem Wetter ein letzter Blick auf den Kazbek bei Sonnenaufgang. Dann Rückfahrt nach Süden auf der Heerstraße. Stopp in Mzcheta (30 Minuten nördlich von Tbilisi) — Georgiens antike Hauptstadt und UNESCO-Welterbe.

Besuchen Sie die Swetizchoweli-Kathedrale (wo angeblich das Gewand Christi begraben liegt) und das Dschwari-Kloster auf dem Hügel über der Stadt (der Ort, an dem Georgien 337 n. Chr. das Christentum annahm). Beide sind kostenlos und in etwa 2 Stunden zu besichtigen.

Mittags: Mittagessen in Mzcheta im Salobie — eine lokale Institution mit traditionellen Gerichten im Innenhof. Hervorragendes Lobio (Bohneneintopf) und Mzwadi (Grillfleisch).

Nachmittag: Weiterfahrt nach Westen nach Gori (1,5 Stunden von Mzcheta). Dies ist Stalins Geburtsstadt — ob man das faszinierend oder befremdlich findet, das Stalin-Museum ist ein wirklich interessantes Stück sowjetischer Geschichte. Das Museum umfasst sein Geburtshaus, seinen persönlichen Eisenbahnwaggon und eine Totenmaske. Eintritt: 15 GEL.

Übernachtung: Gori. Hotels sind einfach, aber zweckmäßig, 18–35 €/Nacht. Oder weiter zu einer Pension nahe Uplisziche.


Tag 5: Uplisziche → Wardsia

Fahrzeit: ca. 3,5 Stunden (Gori bis Wardsia, mit Stopp)

Morgens: Start in Uplisziche (15 Minuten von Gori) — eine 3.000 Jahre alte Höhlenstadt, in Felsen gehauen. Sie ist älter als das Christentum und war einst ein bedeutender Halt an der Seidenstraße. Erkunden Sie die antiken Straßen, Tempel und ein Theater aus massivem Fels. Planen Sie 1,5–2 Stunden ein. Eintritt: 7 GEL.

Mittags: Fahrt südwärts Richtung Wardsia durch sanfte grüne Hügel und zunehmend abgelegene Landschaft. Mittagessen in Achalziche in einem Straßenrestaurant — suchen Sie nach Lokalen, vor denen Einheimische parken.

lightbulb

Die Strecke von Gori nach Wardsia führt durch Bordschomi — wenn Sie diese Etappe auf zwei Tage aufteilen möchten, übernachten Sie heute in Bordschomi und besuchen Sie Wardsia morgen. Tag 6 ist für Bordschomi auf dem Rückweg eingeplant.

Nachmittag: Ankunft in Wardsia — ein Höhlenklosterkomplex aus dem 12. Jahrhundert mit 6.000 in eine senkrechte Felswand gehauenen Räumen. Es wurde von Königin Tamar (Georgiens berühmtester Herrscherin) erbaut und beherbergte einst 50.000 Menschen. Die Fresken in der Mariä-Himmelfahrts-Kirche sind beeindruckend. Planen Sie 2–3 Stunden ein. Eintritt: 7 GEL.

Abend: Übernachtung bei Wardsia. Pensionen in Aspindsa (10 Minuten entfernt) sind einfach, aber die Gastgeber kochen unglaubliche Hausmannskost. Budget: 13–27 € inkl. Abendessen und Frühstück.

Übernachtung: Pension in der Umgebung von Aspindsa.


Tag 6: Wardsia → Bordschomi

Fahrzeit: ca. 2 Stunden

Morgens: Ausschlafen. Das Tempo verlangsamt sich heute bewusst — Sie haben viel Strecke hinter sich.

Fahrt nordwärts nach Bordschomi, einem Kurort, der für sein Mineralwasser berühmt ist (Sie haben die Flaschen wahrscheinlich schon gesehen — Borjomi-Wasser wird weltweit exportiert). Stopp im Bordschomi-Zentralpark: Trinken Sie das warme Mineralwasser direkt aus der Quelle. Es schmeckt furchtbar. Tun Sie es trotzdem — es ist Tradition.

Mittags: Fahren Sie mit der Seilbahn (oder wandern Sie) über den Park für Ausblicke auf das bewaldete Tal. Bordschomi liegt in einer Schlucht umgeben von dichtem Wald — die Luftqualität unterscheidet sich spürbar von Tbilisi.

Nachmittag: Besuchen Sie den Romanow-Palast (ehemalige Sommerresidenz der russischen Kaiserfamilie) in Likani, knapp außerhalb von Bordschomi. Dann entspannen — ein langes Mittagessen, ein Spaziergang durch den Park, ein Café besuchen. Nicht jeder Tag muss vollgepackt sein.

Abend: Abendessen im Pesvebi in Bordschomi — gute georgische Hausmannskost.

Übernachtung: Bordschomi. Hotels und Pensionen ab 22–55 €/Nacht. Crowne Plaza Borjomi für Anspruchsvolle (ab 90 €).


Tag 7: Bordschomi → Kachetien (Weinregion)

Fahrzeit: ca. 4 Stunden (die längste Fahrt der Reise)

Morgens: Heute durchqueren Sie Georgien von West nach Ost. Die Fahrt führt durch Tbilisi (das Zentrum können Sie umfahren) und weiter östlich nach Kachetien — Georgiens wichtigste Weinregion und Wiege des Weinbaus.

Mittags: Ankunft in Sighnaghi (der „Stadt der Liebe") — ein malerisches Bergstädtchen mit Terrakottadächern, Festungsmauern und Blick über das Alasani-Tal zum Kaukasus. Unglaublich fotogen.

Mittagessen im Pheasant's Tears — vermutlich Georgiens berühmtestes Weingut-Restaurant. Hier werden herausragende Naturweine im Qvevri-Verfahren (in der Erde vergrabene Tongefäße) hergestellt, dazu traditionelle kachetische Küche. Reservierung dringend empfohlen.

Nachmittag: Besuchen Sie 1–2 weitere Weingüter. Empfehlungen:

  • Winery Khareba — großer Betrieb mit in einen Berg gehauenen Weintunneln, gut für Führungen
  • Twins Wine Cellar — familiengeführt, UNESCO-anerkannte Qvevri-Weinherstellung, intime Verkostungen
  • Shumi Winery — schöne Anlage, gutes Museum zur Geschichte des Weinbaus

Die meisten Weingutsbesuche mit Verkostung kosten 15–40 GEL.

info

Georgischer Wein wird anders hergestellt als europäischer Wein. Bei der Qvevri-Methode — Gärung des Traubensafts mit Schalen, Kernen und Stielen in vergrabenen Tongefäßen — entstehen Bernstein- (Orange-) Weine mit einem einzigartigen, tanninreichen Charakter. Selbst wenn Sie denken, dass Sie keinen Orangewein mögen: Probieren Sie ihn hier. Der Kontext verändert alles.

Abend: Abendessen in Sighnaghi. Spaziergang auf den Festungsmauern bei Sonnenuntergang.

Übernachtung: Sighnaghi. Pensionen ab 18–35 €/Nacht. Kabadoni Hotel für gehobenen Komfort (55–80 €).


Tag 8: Kachetien → Tbilisi (Abreise)

Fahrzeit: ca. 2 Stunden zurück nach Tbilisi

Morgens: Wenn Ihr Flug am Abend geht, haben Sie Zeit für einen letzten Stopp. Besuchen Sie das Bodbe-Kloster (direkt vor Sighnaghi) — die Grabstätte der Heiligen Nino, die das Christentum nach Georgien brachte. Wunderschöne Gärten und Ausblicke.

Rückfahrt nach Tbilisi. Bei ausreichend Zeit: Stopp beim Weingut Château Mukhrani auf dem Weg — ein wunderschön restauriertes Anwesen aus dem 19. Jahrhundert mit hervorragenden Führungen.

Nachmittag: Letzte Einkäufe in Tbilisi. Besorgen Sie Tschurtschchela (Walnuss-Trauben-Konfekt), Tkemali-Sauce (saure Pflaume — Georgiens Ketchup), Gewürze vom Dezerter-Basar oder eine Flasche Bernsteinwein. Die Gegend um die Gallery 27 in der Altstadt hat gute Souvenirläden, die nicht allzu touristisch sind.

Abend: Letztes Abendessen. Barbarestan (Rezepte aus einem georgischen Kochbuch des 19. Jahrhunderts, gehoben) oder Kunéli (modern-georgisch, exzellente Cocktails) für einen denkwürdigen Abschluss.

Ab zum Flughafen. TBS hat begrenzte Gastronomieangebote hinter der Sicherheitskontrolle, also essen Sie noch in der Stadt.

Ready to Experience Georgia?

Join our 8-day small group tour through Georgia. From Tbilisi to Kazbegi to Kakheti wine country. Max 10 guests.


Kostenübersicht (pro Person, 8 Tage)

KategorieBudgetMittelklasseKomfort
Unterkunft60–90 €250–450 €550–900 €
Essen & Trinken90–135 €180–320 €360–550 €
Transport (Mietwagen)145–220 €180–250 €180–250 €
Aktivitäten & Eintritte22–36 €45–72 €72–110 €
Sonstiges (SIM, Trinkgeld, Souvenirs)27–45 €55–90 €90–180 €
Gesamt344–526 €710–1.182 €1.252–1.990 €

Flüge nicht enthalten. Preise basierend auf Tarifen 2025–2026. Georgien verwendet den Georgischen Lari (GEL); 1 EUR ≈ 2,9 GEL.

lightbulb

Georgien ist für westeuropäische Reisende außergewöhnlich günstig. Ein vollständiges Restaurantessen mit Wein kostet in lokalen Restaurants 7–13 € pro Person. Budgetreisende kommen bequem mit 45 €/Tag inklusive Unterkunft aus.

Beste Monate für diese Reiseroute

Einen ausführlichen Monat-für-Monat-Guide finden Sie in unserem Artikel Beste Reisezeit für Georgien.

  • September–Oktober (insgesamt am besten): Warme Tage, kühle Nächte, Weinlese in Kachetien, beginnende Herbstfärbung. Klare Bergsicht. Das ist aus gutem Grund die Hauptsaison.
  • Mai–Juni: Frühlingsblumen, alles grün, weniger Touristen. Einige Hochgebirgsstraßen können Anfang Mai noch schneebedeckt sein.
  • April & November: Nebensaison. Günstiger, leerer, aber Wetter weniger vorhersehbar. In Kazbegi kann es bewölkt sein.
  • Juli–August: Heiß in Tbilisi (35 °C+), aber Berge sind perfekt. Mehr Besucher an populären Orten.
  • Dezember–März: Kalt, einige Straßen gesperrt (Zugang zu Wardsia kann schwierig sein). Aber Tbilisi im Schnee ist zauberhaft, und Skifahren in Gudauri ist hervorragend.

Transportmöglichkeiten

Mehr zu allen Optionen in unserem Guide Fortbewegung in Georgien.

Mietwagen ist die flexibelste Option. Die Straßen sind auf dieser Route generell gut (alle asphaltiert). Der georgische Fahrstil ist... temperamentvoll. Fahren Sie defensiv. Ein internationaler Führerschein ist gesetzlich vorgeschrieben, wird aber selten kontrolliert.

Fahrer engagieren für 45–72 €/Tag — erstaunlich erschwinglich und eliminiert den Stress unbekannter Straßen. Ihr Fahrer ist gleichzeitig ein lokaler Guide.

Marschrutkas (Kleinbusse) verbinden alle größeren Städte günstig, fahren aber nach lockeren Fahrplänen und sind schnell voll. Gut für Budgetreisende mit flexiblem Zeitplan. Für das Tempo dieser Reiseroute nicht ideal.

Geführte Tour: Die stressfreiste Option. Alles ist vorab organisiert — Transport, Hotels, Mahlzeiten, Guides an jeder Station.

warning

Verlassen Sie sich für diese Reiseroute NICHT auf Züge. Georgiens Bahnnetz ist begrenzt und langsam. Die Strecke Tbilisi–Batumi ist gut, deckt aber die obige Route nicht ab.

Packtipps

Unseren ausführlichen Packleitfaden finden Sie unter Packliste für Georgien.

  • Schichten: Das Bergwetter ändert sich schnell. In Tbilisi können es 30 °C sein, während es am selben Tag in Kazbegi 10 °C hat.
  • Bequeme Wanderschuhe: Kopfsteinpflaster in der Altstadt, felsige Pfade in Uplisziche und Wardsia.
  • Angemessene Kleidung für Kirchen: Frauen brauchen eine Kopfbedeckung (ein Tuch reicht) und bedeckte Schultern/Knie. Männer brauchen lange Hosen. Die meisten großen Kirchen stellen Tücher am Eingang bereit, aber nehmen Sie sicherheitshalber ein eigenes mit.
  • Wiederverwendbare Wasserflasche: Leitungswasser ist in Tbilisi und den meisten Städten trinkbar.
  • Stromadapter: Typ C (europäischer Zweistiftstecker). Die meisten Hotels haben inzwischen USB-Anschlüsse.
  • Bargeld: Viele Pensionen und kleine Restaurants außerhalb Tbilisis akzeptieren nur Bargeld. Geldautomaten sind in Städten überall vorhanden.

Selbst organisieren — oder uns machen lassen

Diese Reiseroute ist zu 100 % selbstständig machbar. Mietwagen, Pensionen über Booking.com buchen, losfahren. Georgien ist einfach zu bereisen.

Aber wenn Sie sich die Logistik sparen möchten — das Fahren, die Hotelrecherche, die „Wo essen wir?"-Diskussionen, die Sprachbarrieren außerhalb Tbilisis — genau diese Route folgt unsere 8-tägige Grand Highlights Tour. Gleiche Stopps, gleiche Regionen, gleiche Erlebnisse. Mit einem lokalen Guide, der jeden Seitenweg kennt, die besten Pensionen mit den besten Köchinnen und die Weingüter, die nicht bei Google auftauchen.

Genau diese Route folgt unsere 8-tägige Grand Highlights Tour — mit lokalem Guide, privatem Transport und jeder Einzelheit organisiert. Zur vollständigen Tour →

download

Kostenlose Georgien-Reise-Checkliste

Noch nicht bereit zu buchen? Laden Sie unsere kostenlose PDF-Checkliste herunter — alles, was Sie für die Planung einer Georgien-Reise wissen müssen, von Visa-Infos über Packtipps bis zur besten Reisezeit.

Kein Spam. Jederzeit abbestellbar.

Ähnliche Beiträge

Book Your Georgia Tour — $1,150